Eigentlich sind Fettzellen gar nicht so groß. Sie wiegen nur etwa 0,5 Mikrogramm. Alle Menschen (und die meisten Tiere) haben sie und in den frühen Zeiten der Menschheit wäre ein Überleben ohne sie nicht möglich gewesen. Sie sind die Vorratskammern des menschlichen Körpers, welche in guten Zeiten mit üppigen Mahlzeiten gefüllt wurden und in den mageren Zeiten dann geleert werden konnten. In unserer heutigen westlichen Zivilisation sind die mageren Zeiten jedoch sehr rar und die Vorratskammern der Fettzellen werden nur noch selten geleert. Die Anzahl der Fettzellen in unserem Körper wird bereits im Kindesalter festgelegt und bleibt danach zeitlebens konstant.
Diät bleibt genetisch bedingt häufig wirkungslos - JoJo Effekt tritt ein
Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass selbst strikte Diäten oder gar eine Magenverkleinerung langfristig an der Zahl der Fettzellen nichts ändern können. Zwar werden immer wieder neue Fettzellen aus Vorläuferzellen gebildet, doch sterben ebenso viele im gleichen Zeitraum wieder ab, so dass die Zahl der Fettzellen konstant bleibt. Im Gegensatz zur Anzahl der Fettzellen variieren die Größen derselben enorm.
Wenn wir mehr Nahrung zu uns nehmen als wir verbrauchen, lagert der Körper das Fett in den Zellen ein. Diese können dann bis auf das 200-fache ihrer Ursprungsgröße anwachsen. Ein weiterer Nachteil der Fettzellen ist ihr Überlebensinstinkt. Haben Sie erst einmal Fett eingelagert, geben sie dieses nur ungern wieder ab.
Dem wirken wir mit der Ultraschallbehandlung entgegen, indem wir die Zellmembrane durchlässig wie ein Sieb machen und so verhindern, dass Fett erneut eingelagert werden kann. Die Fettzelle verschwindet also nicht, sie wird nur unbrauchbar.
Funktionsweise der Ultraschallbehandlung